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Adrian de Gryef
(Grief, Grif) war ein flämischer Stillleben-
und Jagdmaler; wurde 1697 in Gent Meister,
arbeitete aber hauptsächlich in Brüssel
und Antwerpen. Seiner Herkunft nach soll er
Holländer gewesen sein. 1699/1700 erwarb
er in Antwerpen das Meisterrecht der Lukasgilde.
Gryefs Bilder sind meist Wildstillleben mit
Hunden im Freien, seltener solche von der
Beute mit Jagdgerät oder Blumen. Gelegentlich
malte er auch Jagden (2 Stk. In Hermannstadt)
und lebendes Wild und Geflügel (New York,
Metropolitan Museum und St. Petersburg, Eremitage.
Seine Arbeiten verleugnen die Herkunft von
der Art des J. Fyt nicht, sind aber kleinteiliger
und trocken in der Machart und beschränken
sich auf kleinformatige Werke. Meist sind
sie signiert A.d.Gryef. So auch auf unserem
Gemälde. Seine Werke finden sich in vielen
privaten- und öffentlichen Sammlungen
wie Amsterdam, Basel, Bergamo, Cambridge,
Dijon, Erfurt, Gent, Göttingen, Hermannstadt,
Lille, Moskau, New York, Paris, St. Petersburg,
Prag, Stockholm u.v.a.
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